Die Sunicon AG stellt sich der strategischen Aufgabe, alternative wettbewerbsfähige Verfahrensansätze zur Herstellung von Solarsilizium zu prüfen und mit Partnern zu entwickeln, um den Siliziumbedarf des SolarWorld-Konzerns langfristig abzusichern. Hierbei unterstützt sie die beiden Joint Venture Joint Solar Silicon GmbH & Co. KG und Scheuten SolarWorld Solicium GmbH bei der Entwicklung und Implementierung neuer Prozesse zur Herstellung von Solarsilizium.
Im April 2009 integrierte die Sunicon AG alle Siliziumaktivitäten am Standort Freiberg. Damit verfügt die Sunicon AG über Prozesse zur vollständigen Schließung des Rohstoffkreislaufes aller wichtigen Materialien, die in einem PV-Modul verarbeitet werden. Denn Dank des frühzeitigen Geschäftsaufbaus und der weltweit steigenden Mengenaufkommen von Sekundärrohstoffen ist die SolarWorld AG mit ihrem Standort in Freiberg heute Marktführer im Recycling.
Umfangreiche Forschungsarbeiten sorgen für einen stetigen Know-how-Aufbau in der Prozessentwicklung und den Ausbau neuer Technologien. Kein anderes Unternehmen verfügt derzeit über eine so breite Palette an Technologien zum Recycling verschiedenster Produkte, beginnend bei Solar- und Halbleiterabfall, über Off Spec- und Bruchmaterial der Halbleiter-, Wafer- und Zellproduktion bis hin zu fertigen Modulen.
Die SolarWorld ist Mitglied im 2007 gegründeten europäischen Verband „PV Cycle“, in dessen Rahmen Photovoltaik-Hersteller eine gemeinsame Recyclingpraxis und –politik für ihre Produkte entwickeln. Dazu gehören ein freiwilliges Rücknahme-System für Module, die Information von Anlagenbesitzern und Herstellern sowie die Forschung für nachhaltige Produktionsabläufe. Die Solarzellen- und Modulhersteller, die etwa 70 bis 80 Prozent des europäischen Marktes abdecken, bringen die Solarbranche so einerseits in Einklang mit den Zielen der europäischen Abfallpolitik und der zu erwartenden gesetzlichen Entwicklung, anderseits schaffen sie ein positives Umfeld für das Wachstum der Branche.