Mit gleich zwei Joint Ventures am Standort Freiberg/Sachsen macht der SolarWorld-Konzern einen großen Schritt in Richtung Zukunft. Gemeinsam mit dem Chemiekonzern Degussa unterhält die SolarWorld AG seit 2002 das Joint Venture Joint Solar Silicon GmbH & Co. KG. Das Unternehmen baut in Rheinfelden eine industrielle Produktion für die Gewinnung von Solarsilizium aus dem Ausgangsstoff Silan auf.
Als weiteres Joint Venture gründete die SolarWorld AG gemeinsam mit der Scheuten Solarholding B.V. im Jahr 2006 die Scheuten SolarWorld Solizium GmbH. Es ist die erste industrielle Siliziumfertigung Sachsens. Das Joint Venture betreibt die Entwicklung und den Bau einer Produktionsanlage zur Herstellung von hochreinem Solarsilizium auf Basis metallurgischen Siliziums.
Seit 2007 unterstützt die Sunicon AG die Rohstoffgewinnung des SolarWorld Konzerns durch Entwicklung und Bewertung verschiedener Verfahren der industriellen Solarsiliziumherstellung. Seit April 2009 bildet die Sunicon AG das Dach für alle Rohstoff- und Recyclingaktivitäten am Standort Freiberg. Die große Vielfalt an modernen Technologien ermöglicht das beinahe lückenlose Recycling von Rest- und Bruchmaterial aus den verschiedenen Produktionprozessen bis hin zum kompletten Modul, um dem Produktionskreislauf die wertvollen Rohstoffe wieder zuführen zu können.
Parallel zu den eigenen Rohstoffaktivitäten setzt der Konzern traditionell auch auf langfristige Partnerschaften mit verlässlichen externen Siliziumlieferanten. So ist es der SolarWorld gelungen, trotz weltweit knapper Kapazitäten in der Siliziumfertigung in den vergangenen Jahren die Rohstoffversorgung auch für die Zukunft zu sichern.